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Kometen - die Herumtreiber
Machholz war um die Jahreswende 2004/2005 am besten sichtbar. Pojmanski tauchte Anfang März 2006 tief am Morgenhimmel auf. Momentan können wir P17/Holmes am Himmel sehen. Die ersten beiden waren allerdings ziemlich unscheinbar, weil sie mit bloßem Auge nicht sichtbar waren. Dazu kommt, daß man einen dunklen Himmel benötigte, um auch ihren Schweif beobachten zu können.

Das spektakulärste Auftreten eines Kometen der letzten drei Jahrzehnte fand allerdings beinahe unsichtbar für die Bewohner der nördlichen Erdhalbkugel statt. Der Komet McNaught erschien um die Jahreswende 2006/2007, und je näher er der Sonne kam, umso heller wurde er; entwickelte einen prächtigen Schweif. Leider verhinderte damals das Wetter eine Sichtung, dann näherte er sich der Sonne, so daß er für kurze Zeit nicht beobachtet werden konnte. Als er sich wieder von der Sonne entfernte, war er vom Nordhimmel verschwunden, entwickelte allerdings eine solche Helligkeit, daß sein Schweif, sogar sichtbar war, obwohl sich der Körper unter dem Horizont befand.

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