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Astrofotografie - Satelliten


Aber es sind nicht nur Satelliten, die ihre Bahn ziehen; auch ausgebrannte Raketenstufen kann man beobachten. Besonders reizvoll sind die Iridiumflares. »Iridium« ist der Name von einigen Dutzend Fernmeldesatelliten, die die Erde umkreisen. Wenn sie über uns hinwegziehen, spiegelt sich die Sonne in ihren Antennen. Der Satellit wird sichtbar, wird immer heller, bis er schließlich nach einigen Sekunden wieder »verlischt«. Seine Helligkeit kann kurzzeitig sogar die der hellsten Sterne und Planeten deutlich übertreffen. Daraus ergibt sich die auf Fotos erkennbare chrakteristische Leuchtspur.

Iridiumflares sind leicht zu fotografieren, denn es gibt im Internet eineige Seiten (z.b. Heavens above), die für jeden Standort sekundengenaue Angaben über das Auftreten von Flares bieten. Wer die geografischen Koordinaten seines Standortes nicht kennt, kann seinen Wohnort zuvor aus einer Liste auswählen. Schließlich muß man nur noch die Kamera aufstellen (Stativ und Fernauslöser verwenden) und etwa 15 Sekunden vor Erreichen der maximalen Helligkeit auslösen. Eine Belichtungszeit von etwa 30 Sekunden bringt optimale Ergebnisse.


Raumstation ISS Iridiumflare
 Raumstation ISS  Iridiumflares