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Polarlichtinfo - Grafiken
                    Legende Solare X-Strahlung   Geomagnetisches Feld  
Solare X-Strahlung [1]   Ruhig (< 10-6 W/m2) Ruhig
Status   Aktiv (≥ 10-6 W/m2) Aktiv
Geomagnetisches Feld [1] Flare der Klasse M (≥ 10-5 W/m2) Sturm
Status   Flare der Klasse X (≥ 10-4 W/m2)
  Außergewöhnliches X-Flare (≥ 103 W/m2)    


Der Solarwind [2]

Auf der x-Achse ist die Geschwindigkeit des Sonnenwindes in km/h dargestellt, auf der y-Achse die Ausrichtung des interplanetaren Magnetfeldes. Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Polarlicht wird durch die Richtung des Pfeils symbolisiert. Zeigt die Spitze in das rote Feld, kann mit Polarlicht gerechnet werden, Grün bedeutet Entwarnung.

Die Farbe des Punktes im Innern des kleinen Rechtecks am Pfeil gibt Auskunft über die Teilchendichte des Sonnenwindes:



Der Kp-Index [1]

Er zeigt den Grad der Beeinflussung des irdischen Magnetfeldes durch den Sonnenwind an; ist also ein indirekter Anzeiger für die Stärke des Sonnenwindes. Er wird als Mittelwert aus den Daten von mehreren Meßstationen rund um die Erde errechnet und als ganze Zahl dargestellt. Das Zeitintervall zwischen zwei Meßreihen beträgt drei Stunden; der momentan angezeigte Wert ist also nicht immer ganz aktuell.

Unter einen Wert von 4 sind in Deutschland keine Polarlichter zu erwarten. Mit steigendem Wert steigt die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens, wobei die nördlichsten Gebiete gegnüber südlichen Breiten immer im Vorteil sind.



Aktuelles Polarlichtoval [4]

Diese Grafik zeigt die Prognose für eine momentane Polarlichtaktivität. Die Farbskala ist in Wahrscheinlichkeitswerte aufgegliedert. Die Daten für die Grafik stammen vom ACE- Satelliten, der im Lagrangepunkt L1 stationiert ist und permanent Messungen der solaren Aktivität vornimmt.




Magnetogramm der Sonne [5]

Dargestellt ist das aktuelle Bild der Sonne als als Magnetogramm. Jeder Sonnenfleck hat einen Minus- und einen Pluspol. Die Polarität der Sonnenflecken ist auf dieser Darstellung besonders deutlich zu sehen. Die Aufnahmen stammen vom HMI (Helioseismic and Magnetic Imager), einem Instrument am Solar Dynamics Observatory der NASA, das sowohl helioseismische als auch magnetische Aktivitäten der Sonne aufzeichnet.Im unteren Foto sind die Eintritts- und Austrittsstellen der magnetischen Feldlinien dargestellt; die Linien stellen Orte gleicher Feldstärke dar.



Dieses Bild ist eine aktuelle Ansicht der Sonne im Weißlicht, also ohne Verwendung spezieller schmalbandiger Filter, so, wie man die Sonne durch Solarfolie sieht.












Quellen (externe Links):

[1] www.n3kl.org
[2] www.ips.gov.au
[3] www.spacew.com
[4] www.swpc.noaa.gov
[5] solarmonitor.org
[6] sohowww.nascom.nasa.gov

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