!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0 Transitional//EN"> Totale Sonnenfinsternis USA 21.08.2017 Einleitung


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Die Reise zur schwarzen Sonne
USA August-September 2017
SoFi-Brille
Auswahl und
Vorbereitungen
Schon einmal, vor elf Jahren, schrieb ich einen Bericht unter der gleichen Überschrift. Damals reiste ich mit einer Gruppe Amateurastronomen in die Türkei zur totalen Sonnenfinsternis. Neben vielen Eindrücken nahm ich damals den Wunsch mit, daß diese Sonnenfinsternis nicht die letzte gewesen sein möge, die ich erlebe. Die Sonnenfinsternis 2017 hatte ich schon länger im Fokus, zum einen wegen des Finsternispfades, der sich quer durch den nordamerikanischen Kontinent zog, zum anderen wegen des Termins und der günstigen klimatischen Bedingungen.

Die Wetteraufzeichnungen versprachen für den Monat August viel Sonne und nur teilweise bewölkten Himmel, wobei die Bedingungen umso günstiger schienen, je westlicher man sich befand. Die Prognosen waren besonders gut für den Bundesstaat Oregon. Hier kam zwar feuchte Luft vom Pazifik her ins Land, aber etwas weiter im Land, hinter zwei Gebirgsketten, sollten sich die Wolken schnell auflösen, denn hier herrscht zum großen Teil trockenes, heißes Wüstenklima. Und so fiel die Wahl auf den mittleren bzw. östlichen Teil von Oregon, und das war eine gute Entscheidung.

Natürlich war die Sonnenfinsternis Anlaß und Höhepunkt der Reise, war aber eingebettet in einen dreiwöchigen Trip durch den Nordwesten der USA. Der Termin war so gewählt, daß die Finsternis am Beginn der Reise stattfand.

Unser Standort und die Finsternisdaten (unter Verwendung der Karte von http://xjubier.free.fr)

Bei der Auswahl unseres Standortes mußte einiges berücksichtigt werden: Wir wollten in der Zone der Totalität und auch so nahe wie möglich an der Zentrallinie übernachten, damit wir zum Zeitpunkt der Finsternis möglichst nicht fahren mußten, denn es wurde vor verstopften Straßen und langen Staus gewarnt. Außerdem mußten wir uns zwischen einem festen Quartier und einem Campingplatz entscheiden. Da wir häufig Campingurlaub machen, entschieden wir uns für die Variante mit Zelt und Mietauto. Das allerdings erforderte ein hohes Maß an Beschränkung, denn alles zum Camping Nötige und auch die Fotoausrüstung mußte im Fluggepäck Platz finden, und da war der Reisekoffer mit einem Höchstgewicht von 23 kg das Maß aller Dinge.

Es gelang mir nur mit Mühe und etwas Glück, im voraus einen Platz auf der »Clyde Holliday State Recreation Site« zu reservieren. Das ist eine Mischung aus Erholungspark und Campingplatz, der vom Staat Oregon verwaltet wird. Da die Stellplätze dort schon zeitig ausgebucht waren, hatte man auf einer angrenzenden Wiese zusätzlich Platz für eine Reihe von Campern geschaffen, denn man wollte das seltene Ereignis möglichst vielen Besuchern ermöglichen. Mit der Reservierung für diesen »eclipse overflow« Stellplatz war die größte Hürde genommen. Die Buchungen für Flug und Mietwagen waren kein Problem. Für die Nacht der Anreise in Portland und vor dem Abflug nach Frankfurt war jeweils eine Übernachtung gebucht. Das Abenteuer Sonnenfinsternis konnte somit beginnen...

Fortsetzung folgt...